> Zum Inhalt

Der Visionsprozess

 

Wo und wofür soll die TU Wien im Jahr 2025 stehen? Bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ihren Studierenden, im nationalen und internationalen Kontext? Wie wollen wir forschen, wie wollen wir studieren, wie wollen wir lehren?

Um diese und ähnliche Fragen fakultätsübergreifend zu beantworten, hat Rektorin Seidler den Prozess TU Vision 2025+ initiiert. Dieser soll helfen, langfristige Strategien für unsere Universität zu entwickeln.

In einem ersten, vorbereitenden Schritt wurde das Konzept für den Ablauf des TU-Visionsprozesses von einem durch Rektorin Seidler einberufenen Kernteam vorbereitet. Welche Diskussionsformate werden eingesetzt, und zu welchem Zeitpunkt? Welche, und wieviel Vorarbeit ist notwendig um eine Grundlage für eine TU-interne Diskussion bereitstellen zu können, so dass ein konzentrierter und fokussierter, letztendlich auch effizienter und nutzbringender Gedankenaustausch stattfinden kann? Diese und weitere Fragen wurden im Kernteam diskutiert, und schließlich zu einem nun vorliegenden Konzept verflochten.

Um eine Diskussionsgrundlage für die Workshopwoche im März zu erstellen, trafen sich in den Monaten November 2014 bis Jänner 2015 drei Themenboards mit Schwerpunkten zu den Bereichen Forschung, Lehre und gesellschaftlicher Rolle der Universitäten. Dabei wurden Fragen aufgeworfen, diskutiert und in Thesenpapieren zusammengestellt.Die von den drei Themenboards erarbeiteten Thesenpapiere wurden im Anschluss durch das Kernteam zu einem Dokument zusammengefasst, welches Grundlage der Diskussion in der Workshopwoche bildete.

Begleitet wurden die Diskussionen von einer öffentlichen Vorträgsreihe, zu welcher Vortragende von außerhalb der TU Wien eingeladen wurden, um zu diesen drei Kernbereichen und der Bedeutung ihrer Ausgestaltung für die Zukunft der Universität Denkanstöße einzubringen.

All dies sollte als Grundlage für eine breite, TU-interne Diskussion im Rahmen der Workshopwoche vom 2. bis 6. März 2015 dienen:

 

Workshopwoche

In der Workshopwoche wurden die zuvor erarbeiteten Thesen der TU-internen Öffentlichkeit präsentiert und anschließend zur Diskussion gestellt. Es bestand hier für alle Angehörigen der TU Wien die Möglichkeit, in kleineren Fokusgruppen das Bestehende in der Luft zu zerreißen, zu ergänzen, zu verfeinern oder auch einfach nur gutzuheißen, sowie sich jenseits der bekannten Strukturen fakultätsübergreifend mit Kolleginnen und Kollegen über Ideen und Vorstellungen zur zukünftigen Gestaltung und Ausrichtung unserer Universität auszutauschen.

Auch während der Workshopwoche wurden Abendvorträge von Externen einen Beitrag zu den stattfindenden Diskussionen leisten. Die in den einzelnen Arbeitsgruppen bis Donnerstag Nachmittag entstandenen Vorschläge wurden anschließend vom Kernteam wiederum zusammengefasst und das Endergebnis in einer großen Runde am Freitag abschließend diskutiert.

 

Vision

Das aus der Workshopwoche entstandene Visionspapier soll dem Rektorat im kommenden Jahrzehnt eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die längerfristige strategische Entwicklung sein. Während Entwicklungspläne, welche ja zudem meist eher fakultäts- denn TU-bezogen sind, die kurzfristige Entwicklung der TU für eine Leistungsperiode darstellen, und daher eher an den Bedürfnissen des Ministeriums denn an die eigenen angepasst werden, soll das Visionspapier einen längerfristigen Weg in die Zukunft der gesamten Technischen Universität aufzeigen.

 

AkteurInnenmodell

 

Mehr zu den Mitgliedern des Kernteams und der Themenboards.